Spielanleitung: Schach für Anfänger

Schach ist ein spannendes Spiel. Allerdings erscheint es vielen am Anfang etwas schwierig. Unsere Spielanleitung für Anfänger ist deshalb so aufgebaut, dass man sein Grundwissen vervollständigen kann. Hier geht es zuerst um den Aufbau, die einzelnen Figuren und wie sie bewegt werden, und zum Schluss wird erklärt, worum es in dem Spiel geht.

Jetzt wird Schach gespielt

Schach ist ein Spiel für zwei Personen, einer spielt mit schwarzen Figuren, der andere mit den weißen. Die alte Redewendung „weiß fängt an, schwarz gewinnt“ ist nur zur Hälfte richtig. Der Spieler mit den weißen Figuren beginnt, aber gewinnen kann derjenige natürlich trotzdem. Anfangs werden alle Figuren auf dem Schachbrett positioniert, wobei weiß 1a bis 2h belegt, während schwarz 7a bis 8h besetzt.

Die Bauern werden in der zweiten Reihe für beide Gegener aufgestellt. In der Mitte befinden sich König und Königin, daneben links und rechts kommen der Läufer, der Springer und der Turm.

Wie bewegen sich die Figuren?

Hier wird es etwas komplizierter. Jeder Spieler darf pro Zug eine Figur bewegen, wobei sich die Spieler immer gegenseitig abwechseln. Die einzige Ausnahme ist die Rochade, wobei der König und einer der Türme in einem Zug bewegt werden können. Im Spiel kann man dem Gegner Figuren abnehmen, indem man mit seiner eigenen Figur auf dem Feld der gegenerischen Figur landet.

Hier sind die Bewegungsmöglichkeiten der Figuren aufgelistet:

  • Bauern gehen pro Zug ein Schritt geradeaus auf die gegnerische Seite zu. Um eine andere Figur zu schlagen, müssen sie einen Schritt in Zugrichtung nach rechts oder links ausführen.
  • Der Turm kann sich nur in gerader Linie bewegen. Er wandert also horizontal oder vertikal über das Brett. Der Turm kann keine anderen Figuren überspringen (außer in der Rochade).
  • Der Läufer bewegt sich nur diagonal über das Schachbrett. Er kann niemanden überspringen und muss entweder auf schwarzen oder weißen Feldern agieren.
  • Die Dame hat mehr Möglichkeiten als jede andere Figure. Sie kann horizontal, vertikal oder diagonal über das Schachbrett wandern. Allerdings darf auch die Dame keine andere Figur überspringen.
  • Der König darf pro Zug nur einen Schritt machen, allerdings kann er diesen in jede seiner benachbarten Felder ausführen, solange er dadurch nicht im Schach steht.
  • Der Springer hat die komplizierteste Bewegung beim Schach. Mit dem Springer darf der Spieler entweder zwei Schritte horizontal und einen vertikal oder zwei vertikale und einen horizontalen Schritt machen. Die Felder, die dabei übersprungen werden, müssen nicht leer sein.

Die Besonderheit der Bauern

Der Bauer scheint an sich nichts Besonderes zu sein, außer vielleicht, dass er auf den Feldern vergleichsweise häufig vorkommt. Allerdings kann sich der Bauer, wenn er das andere Ende des Schachbretts erreicht, in eine der besiegten Figuren umwandeln. Es kann also durchaus sein, dass der Gegner eine Dame oder andere Figur dadurch wiederbeleben kann und das Spiel zu seinen Gunsten wenden kann.

Wie gewinnt man beim Schach?

Das Ziel des Spiels ist es, den Gegenspieler Schachmatt zu setzen. Das ist damit erreichtet, indem man den gegenerischen König im Schach hält, wobei dieser keine Gelegenheit hat, einen Zug auszuführen, ohne wieder im Schach zu landen.

Jetzt, wo du die Regeln kennst, ist es Zeit, mit dem Spiel anzufangen. Selbst die besten Schachspieler müssen fleißig üben!