Die besten Strategien für ein erfolgreiches Schachspiel

Wer schon seit Jahren Schach spielt, der braucht diese einfachen Strategien nicht noch einmal zu lesen. Aber wer das Spiel gerade erst entdeckt hat, der kann vielleicht den einen oder anderen Hinweis in diesem kurzen Schachkurs benutzen. Natürlich ist es im Schach wichtig, immer einen Schritt vorauszudenken, aber damit kann man langfristig wahrscheinlich nicht alle Gegner besiegen. Stattdessen braucht man einen Plan.

Entwickle das Spiel

Am Anfang bewegen die meisten Anfänger ihre Bauern. Schließlich kann man einen Bauern für etwas Besseres eintauschen, wenn der die Ziellinie erreicht. Was der Anfänger vielleicht nicht ganz realisiert, ist die Tatsache, dass die höheren Figuren generell dazu notwendig sind, das Spiel zu gewinnen.

Die Bauern in der Mitte müssen bewegt werden, damit man die anderen Figuren herausholen kann. Aber ansonsten ist es eine gute Idee, die Bauern in Ruhe zu lassen. Der Anfänger kann sich hier am besten merken: ein Zug pro Figur. So kommen alle wichtigen Figuren zum Zug.

Hol den Springer hervor

Ein bekanntes Schachsprichwort ist „Springer am Rand bringt Kummer und Schand“. Schachspieler sollten ihre Springer von der Ausgangsposition wegführen um mehr Möglichkeiten zu haben, sie zu nutzen. Anfangs hat man nur zwei Möglichkeiten, aber sobald man den Springer versetzt, werden es schon deutlich mehr.

Anfänger haben mit dem Springer wahrscheinlich die meisten Probleme, denn die Bewegung ist nicht so leicht berechnbar wie die des Turms oder des Läufers. Was als Nachteil empfunden werden kann, kann aber auch ein Vorteil werden. Jedem Anfänger ist es daher geraten, den Springer ausgiebig zu nutzen.

Bring den König in Sicherheit

Der König ist in vielerlei Hinsicht die wichtigste Figur. Als solche muss er so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden. Das macht man am besten mit einer Rochade. Dieses ist der einzige Zug, in dem zwei Figuren gleichzeitig bewegt werden dürfen. Aber es kann nicht jede Figur sein, sondern eine Rochade gibt es nur für den König und für einen der Türme.

Wer diesen Zug am Anfang durchzieht, kann seinen König schützen und gleichzeitig den Turm ins Spiel bringen, der ja sonst eher im Abseits steht. Die Rochade ist ein beliebter Zug, den der Gegner vielleicht auch nachmacht.

Der Kampf um das Zentrum

Um den Gegner zu besiegen, muss man dem König Schach bieten. Das kann man nur wenn man einen guten Standpunkt hat. Beim Schach ist dieser Standpunkt das Zentrum des Schachbretts. Die Felder e4, d4, e5, und d5 sind hiermit gemeint.

Wer das Zentrum kontrolliert, der kontrolliert das Spiel. Von hier aus kann man dem König drohen und letzendlich besiegen. Man kann aber auch leicht andere höhere Figuren des Gegners beseitigen.

Verteidigung der eigenen Figuren

Im Schach ergibt sich nach einer kurzen Zeit ein Mächteverhältnis. So wird eine Figur für eine andere ausgetauscht. Idealerweise sollte man dem Gegner nicht einen Bauern wegnehmen und dafür eine viel wichtigere Figur zu verlieren.

Wenn der eigene König angegriffen wird, muss man natürlich etwas tun. Der König muss in Sicherheit gebracht werden, und man muss die höheren Figuren genauso außer Gefahr bringen, wenn es möglich ist. Am besten sollte man die höheren Figuren nicht leichtherzig riskieren. Wer zum Beispiel zu früh seine Dame ins Spiel bringt, kann das Spiel ganz schnell für den Gegner entscheiden.

Angriff auf den König

Der Ziel des Spiels ist es, den König schachmatt zu setzen. Dafür muss man seine Figuren so positionieren, dass der König keinen Ausweg hat. Nicht jeder Angriff auf den König führt zum Schachmatt, aber wer den Sieg erringen möchte, muss es immer wieder probieren.

Als abschließenden Rat kann man dem neuen Spieler nur empfehlen, möglichst oft Schach zu spielen, denn Übung macht bekanntlich den Meister.